LTE FAQ - Häufig festellte Fragen
Auf dieser Seite finden Sie einige der am häufigsten gestellten Fragen zu LTE. Klicken Sie auf die Fragen, die Sie interessieren, um die entsprechende Antwort angezeigt zu bekommen. Wir werden den Fragenkatalog beständig erweitern und bemühen uns um größtmögliche Aktualität der Antworten.
- Ist LTE ein vollwertiger Ersatz für den DSL Anschluss?
Ja. Der Internetzugang über LTE ist sowohl für die mobile Internetnutzung als auch für den stationären Einsatz zu Hause bestens geeignet. Dank der hohen Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s ist LTE vielfach sogar deutlich schneller als ein herkömmlicher DSL Anschluss.
- Welche Geschwindigkeit ist mit LTE möglich?
Das heute in Deutschland verfügbare LTE Netz ermöglicht theoretische Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s (Megabit pro Sekunde). Ein herkömmlicher DSL Anschluss über die Telefonleitung ist auf maximal 16 MBit/s begrenzt, VDSL Anschlüsse liegen bei 25 oder 50 MBit/s.
Welche Geschwindigkeit tatsächlich verfügbar ist, hängt von der Tarifgestaltung der LTE Anbieter ab. Die Deutsche Telekom bietet derzeit nur Tarife mit maximal 3 MBit/s an, weitere Tarife mit höheren Geschwindigkeiten werden sicher bald folgen. Bei Vodafone LTE kann zwischen Tarifen mit 3,6 MBit/s, 7,2 MBit/s, 21,6 MBit/s und 50 MBit/s Geschwindigkeit gewählt werden.
- Ist LTE an meinem Wohnort verfügbar?
Das LTE Netz wird derzeit in Deutschland installiert. Jeder LTE Anbieter baut sein eigenes Netz auf, so dass keine pauschale Aussage über die LTE Verfügbarkeit getroffen werden kann. Informationen, ob das LTE Netz eines bestimmten Anbieters an Ihrem Wohnort bereits verfügbar ist, finden Sie auf unserer Seite LTE Verfügbarkeit.
- Ist LTE auch unterwegs mit mobilen Geräten nutzbar?
Der Internetzugang über LTE funktioniert nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs vom Notebook oder Tablet PC aus. LTE nutzt - genauso wie der herkömmliche Handy-Mobilfunk - ein Netz, das aus verschiedenen Funkzellen, sogenannten Waben, besteht. Wird ein mobiles Gerät eingeschaltet, loggt es sich mit den auf der SIM-Karte gespeicherten Zugangsdaten in das Mobilfunknetz ein. Zunächst wird eine Verbindung zur lokalen Zelle am aktuellen Standort aufgebaut. Ändert sich der Standort des Gerätes, so bemerkt dies die Software des Gerätes und loggt sich automatisch an der nächsten lokalen Vermittlungsstelle ein. Somit ist ein unterbrechnungsfreier Internetzugang per LTE auch unterwegs möglich, allerdings nur in den Gebieten, die bereits mit LTE Netzen versorgt sind. Der Ausbau des LTE Netzes geht stetig voran. Wo LTE bereits verfügbar ist, können Sie hier herausfinden.
- Wie sicher ist die Internetnutzung mit LTE?
Um die Sicherheit der Datenübertragung im LTE Netz zu gewährleisten, werden Verbindungen ins Internet nur noch über das Internet-Protokoll (IP) hergestellt. Damit gelten dieselben Risiken wie auch beim herkömmlichen leitungsbasierten Surfen. In eine normale Internetverbindung (http) können sich theoretisch Hacker einschalten und Daten abfangen. Verschlüsselte Verbindungen (https) sind gegen solche Angriffe geschützt. Dies ist besonders wichtig bei der Übermittlung von Kontonummern oder Kreditkarten-Daten. Solche Informationen sollten sie im Internet generell nur auf verschlüsselten Seiten eingeben (die Seitenadresse beginnt hier mit "https://" statt dem normalen "http://").
- Welche Geräte benötige ich für den LTE Empfang?
Wie bei jedem anderen Internetzugang brauchen Sie auch bei LTE bestimmte Hardware, um ins Netz zu kommen. Bei LTE gibt es zwei Alternativen, die sich danach richten, von wo aus sie das Internet nutzen möchten.
Soll LTE als DSL-Ersatz zu Hause genutzt werden, empfiehlt sich ein LTE-Router, der auch als Telefonanlage genutzt werden kann. Möchten Sie LTE am Notebook oder einem Tablet PC nutzen, um entweder zu Hause oder unterwegs mobil zu sein, ist ein LTE Surfstick die ideale Wahl. Einen genaueren Überblick erhalten Sie auf unserer Seite LTE Hardware.
- Bestehen gesundheitliche Gefahren durch LTE?
Das LTE Netz nutzt dieselbe OFMD Technik wie andere bereits vorhandene Funktechniken wie zum Beispiel das terrestrische Antennenfernsehen DVB-T oder WLAN Geräte (mit den Standards IEEE 802.11 a, g und n). Über mögliche gesundheitliche Auswirkungen der OFDM-Technik wurden in der Vergangenheit zahlreiche Studien vorgelegt, aus denen sich bislang aber bei Einhaltung der Grenzwerte keine Gefahren für die Gesundheit erkennen lassen.